Der Urweltmammutbaum - Metasequoia glyptostroboides

Dawn Redwood - Watercipres

Der Urweltmammutbaum ist unter einer Vielzahl von Namen bekannt, wie z. B. Wasserzypresse, Dawn Redwood, Dawn Sequoia, Metasequoia, Chinesische Mammutbaum, Chinesisches Rotholz, Wassertanne und Metasequoia glyptostroboides. Der Urweltmammutbaum wurde erst 1941 in lebender Form entdeckt, nachdem zwischen 1939 und 1940 Fossilien dieses Baumes in Tonschichten gefunden wurden. Erst zwischen 1944 und 1945 wurde festgestellt, dass dieser noch lebende Baum zur Art Metasequoia gehört. Dieser Urweltmammutbaum ist ein sommergrüne Nadelbaum, der wie die beiden anderen bekannteren lebenden Arten zur Familie der "Sequoioideae" gehört. Zusammen sind sie die letzten drei lebenden Arten der Familie der "Sequoioideae".

Der Urweltmammutbaum kann eine Höhe von 40-45 Metern erreichen. In Europa sind die höchsten Exemplare monental rund 25 Meter. Diese wurden erst nach ihrer Entdeckung im Jahr 1941 in Europa gepflanzt. Fossilien der Familie der Sequoioideae wurden an vielen Orten auf der Nordhalbkugel gefunden, auch im heutigen Westeuropa. Der Stammdurchmesser kann mehr als 2 Meter erreichen, aber das wird natürlich viele Jahre dauern. Der Urweltmammutbaum lässt relativ wenige Nadeln (Blätter) abfallen. Die Urweltmammutbäume eignen sich gut für eine Vielzahl von Klimazonen, einschließlich der in Deutschland und Österreich. Sie halten Frost stand, sind aber nicht widerstandsfähig gegen Frühlingsfröste, insbesondere die junge Bäume. Dieser asiatische Nadelbaum ist der nordamerikanischen Echte Sumpfzypressen (Taxodium distichum) sehr ähnlich.

Urweltmammutbäume wachsen schnell. Sie sehen in größeren Gärten und Parks großartig aus. Die in freier Wildbahn vorkommenden Exemplare kommen hauptsächlich auf ziemlich feuchten Böden vor, vertragen aber auch trockenen Boden. Der Urweltmammutbaum  kann wie die beiden anderen Verwandten, der Riesenmammutbaum und der Küstenmammutbaum, zu Recht als lebendes Fossil bezeichnet werden. Der Urweltmammutbaum steht auf der IUCN-Liste der gefährdeten Baumarten.

Eine großer und dicker Exemplar befindet sich im Botanischer Garten in Frankfurt am Main. 

 

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